Folie1

BLOG 13| Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom|beginnen Sie mit der Zinsbuchrettung -Jetzt-

Sie kennen die Redewendungen, dass bekanntlich nur tote Fische mit dem Strom schwimmen? Oder, dass Schäfchen sich gerne in der Herde aufhalten, am Ende aber dummerweise geschlachtet werden? Und dann wäre da noch der Ausdruck des Beamtenmikado, wer sich zuerst bewegt, verliert.

Alles nicht neu? Und ohnehin nur Sprüche? Wirklich? – Da wäre ich mir nicht so sicher.

Die „Null & Zero Bank“

Betrachten wir die natürlich rein fiktive und erfundene „Null & Zero Bank“ ein wenig genauer. In bester Gesellschaft kämpft das Kreditinstitut den Kampf um immer steigende Folie4regulatorische Anforderungen hinsichtlich EK-Bedarf, Risikosteuerung und Meldewesen. Der mittlerweile finanzrationale Kunde macht was er will – nur nicht das was der Bank guttut. Und Super-Mario zerschießt das gesamte Marktumfeld- in eine Nullzins und Spreadwüste. Zinsdefekt wohin das Auge reicht. Definitiv keine gute Ausgangslage für Banken und derer Treasury-Abteilungen.

Folie5

Kühn oder gar Forsch formuliert, befinden befinden sich also zahlreiche Treasury-Mitarbeiter, Zinsbuchbeteiligte und Depot A-Verantwortliche inkl. Vorstände in einem Zustand zwischen Ratlosigkeit, Schockstarre und Resignation. Es scheint beinahe so, als scheinen sämtliche Möglichkeiten zur Ertragsgenerierung, Zinsüberschuss-Stabilisierung und Risikobewirtschaftung ausgereizt. Intensive Debatten mit anderen Häusern bestätigen dies. Einige stellen deshalb sogar die Assetklasse Zins in Frage. Das Ende vom Lied: Kollektives Nichtstun, Jammern, Frustration – der Beginn des Niedergangs.

Also: Haben sie ne Idee? Glauben Sie mir die haben Sie:
„Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe.“ Sie sind kein toter Fisch

derivatexx | simplify financial markets – Praxis gelebt | nicht doziert!

Gerne skizzieren wir Ihnen nachfolgend ein paar unserer in verschiedenen Banken und Kapitalsammelstellen erarbeiteten und mit uns gemeinsam umgesetzte Lösungsansätze und Handlungsoptionen. Gemäß dem Motto: Praxis gelebt| nicht doziert identifizieren wir im Rahmen von Praxisworkshops, bilateralen FachCoachings oder mittels interimistischen
Einsätzen Ihren Handlungsbedarf, erarbeiten Lösungen und setzen mit Ihnen gemeinsam um. Quasi: Erhöhung ihrer eigenen Schlagkräftigkeit.

Beispiel I:
Depot A/ Eigengeschäftsportfolio

Ausgangslage: Das Eigenegeschäftsportfolio, die Liquiditätsreserve, das LCR-Portfolio sowie ein gewisses „Kreditersatzgeschäft“ haben in Größe und Zusammensetzung sukzessive eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Die vorhandenen Rahmenbedingungen wie Ausgestaltung der Anlagelinien, Strukturlimite, Ratingklassen, wie auch Rendite- und Spreadniveau, und Beleihbarkeit beeinflussten die Portfoliodiversifikation deutlich.

Fragestellung: Zu beantworten war die Fragestellung inwieweit im Zuge der Eigengeschäftsoptimierung verschiedene Handlungsbedarfe zur Ertragsstabilisierung, Renditeoptimierung unter dem Blickwinkel einer integrierten und ertragreichen Gesamtbanksteuerung bestehen. Das ganze unter dem Fokus des aktuellen Marktumfeldes und schnell wirkenden Massnahmen.

Umsetzung: Im Rahmen verschiedener zwischen den Abteilungen Treasury, Finance, Controlling durchgeführter Praxisworkshops und FachCoachings wurde die aktuelle Ausgangslage diskutiert und gemeinsam erarbeitet. Gegenstand dieser Phase waren u.a. Diskussion sämtlicher bekannter Einflussparameter wie Wertpapierbestände; Zinsüberschusssimulationen, Risiko- und Regulationsparameter. In Phase II und III erfolgte die Problemerkennung und Zielsetzung um dann in Phase IV gemeinsam mit allen Beteiligten verschiedentlichste und noch unbewertete Handlungsoptionen zur Lösung zu erarbeiten.

Folie3

Im genannten Beispiel ergaben sich zahlreiche Handlungsoptionen zur Profitabilisierung des Depot A bei gleichzeitiger Reduzierung des Investitionsvolumens. Im Ergebnis ergaben sich Ausstrahl- und Entlastungseffekte in der LCR-Steuerung bei gleichzeitiger Reduzierung der Auslastungsgrade im Adressrisiko. Der Ansatz der integrierten Gesamtbanksicht bei der Erarbeitung der Handlungsoptionen, konnten weitere ertragsoptimierende Maßnahmenbündel auch unter Berücksichtigung des Kundengeschäfts umgesetzt werden.

Wesentliche Stellhebel waren: Größe und Zusammensetzung des Eigengeschäftsportfolios, Haftungs- und Laufzeitendiversifikation, Zins-, Marktliquiditäts- und Kapitalbindung des Eigengechäftsportfolios, Einführung einer integrierten und fokussierten Steuerungsphilosophie, Verhältnismäßigkeit Eigengeschäfts- vs. Kundengeschäftsportfolio, Institutsspezifische Rahmenbedingungen hinsichtlich struktureller Transformationsbeiträge,

Optimierung/ Entschlackung/ Anpassung der aktuellen Produktkataloge
Stärkung fachlicher Skills und Umsetzungsmethodik

Beispiel II
Ausweitung der Assetklassen um Aktien

Ausgangslage: Die Aktie ist der neue Zins? Wie kann eine Ergänzung/ Ausweitung der bisher „Fixed-Income-fokussierten-Assetklassen“ in Richtung Aktie erfolgen. Institutsspezifische Rahmenbedingungen insbesondere Risikotoleranz und Erfahrungskurve/ Handling) sind zu beachten.

Umsetzung: Im Zuge einer ähnlichen Vorgehensweise wie im Beispiel 1 erfolgte zunächst die Fokussierung auf die Problemerkennung und den Abgleich der Zielsetzungen. Fragestellungen, warum Aktieninvestments, regulatorische Wirkungsketten und Fragestellungen nach der wirklichen Risikotoleranz und Durchhaltefähigkeit wie auch betriebswirtschaftliche „Wunschvorstellungen“ standen hier an der Tagesordnung. In einem weiteren Schritt folgte die Aufarbeitung fachlicher, regulatorischer, prozessualer und methodischer Fragestellungen. Immer mit den Beteiligten Treasury, Finance, Controlling.

Nach Einwertung der Gesamtgemengelage erfolgte wiederum die Erarbeitung zahlreicher zunächst grundsätzlicher Handlungsoptionen zur Umsetzung der Erweiterung der Assetklasse. So wurden hier die verschiedenen Produktausgestaltungsmöglichkeiten diskutiert: Einige Auszüge waren:

Long Only, Abgesicherte/ Protection Put-Strategie, Covered Call-Writing, Dividenden-Strategien. Wandelanleihen, Investition in Aktienanleihen oder Discount-Zertifikate.

Nach Bewertung der einzelnen Handlungsalternativen, hinsichtlich Wirkungsketten, Risikobeherrschung, Erfahrungen, Umsetzbarkeit, erfolgte die Festlegung und Entscheidungsvorbereitung. Umgesetzt wurden die Investition in dividendenstarken Aktien-Anleihen, und Protection Put-Strategie. Immer im Fokus: Die Risiken müssen zu jeem Zeitpunkt beherrschbar bleiben.

Weitere Projekte waren:

  • Die Einführung von Credit-Default-Swaps – Vermeidung illiquiditätsprämien und Generierung optimierter Ertragsanspruch aus Adressrisiko
  • Profitabilisierung des Gesamtzinsbuches durch Einsatz von Swaptions – Monetarisierung wiederkehrender Steuerungsmaßnahmen, Ausnutzung Volatilitätsprämien
  • Ausnutzung ausländischer Zinskurven zur Stabilisierung des periodischen Zinsüberschusses (bei Eliminierung FX-Risiko)

Hübsch ist anders – Jetzt erst recht!

Die Gesamtgemengelage ist alles andere als hübsch. Wie ersichtlich existieren noch zahlreiche Handlungsoptionen und Handlungsalternativen um durchs „flache Grass“ zu komemn. Letztendlich müssen Sie diese nur finden. Voraussetzung ist, dass Sie ihr Problem kennen. Nur dann gelingt die fokussierte und zielgerichtete Beseitigung.

Folie2

Glauben Sie mir. Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe! Sie sind kein Fisch Bleiben Sie erfolgreich!

derivatexx | simplify financial markets

DB BLOG12

Blog 12 | Vom Suppenkasper und Ihrem Depot A – 5 interessante Ansätze im Niedrigzinsumfeld

 

Sie kennen die Geschichte vom Suppenkasper? Das Stück erzählt von einem zunächst sehr wohlgenährten Jungen, der seine Suppe einfach nicht essen will. Ohne die nahrhafte Suppe verliert er aber jeden Tag an Gewicht und erleidet letztendlich den Hungerstod.

„Ich esse keine Suppe! Nein! Ich esse meine Suppe nicht!, Nein, meine Suppe ess ich nicht!“.Suppenkasper

Na ja warum der kleine Junge seine Suppe nicht essen wollte wird in der Erzählung aus dem frühen 19. Jahrhundert nicht näher ausgeführt. Es scheint aber so, als dass ihm die Suppe wohl nicht schmeckte bzw. er aus Prinzip die Suppe ablehnte. – Eine Bankenanalogie?
Was hat der Suppenkasper mit Ihrem Depot A oder Ihrem Gesamtzinsbuch zu tun? Na ja, zwar bewirtschaften Sie Ihr Zinsbuch nicht mit Suppe, doch auch für ihren Strukturbeitrag ist eine gewisse Nahrung in Form von Zins, Kurvensteilheit, Credit-Spreads – letztendlich Ergebnisbeitrag elementar. Ohne diese „Grundnahr
ngsmittel“ dürfte ihrer Bank langfristig das gleiche Schicksal wie dem Suppenkasper ereilen.

Kurz gesagt: Auf dem gedeckten Bankentisch stehen gerade Nullzins, historisch niedrige Credit Spreads und negative Kurzfristzinsen. Diese mögen Sie nicht. Sie befinden sich außerdem in bester Gesellschaft und versuchen über selektive Durationsverlängerungen und sukzessive Bonitätsverschlechterungen der Niedrigertragslage zu entkommen. Nicht nur Ihre Risikotragfähigkeit und die Regulatorik bringen Sie nunmehr mit diesen Ansätzen an die Grenzen. Die Erträge sind einfach zu gering.

Im stillen Kämmerlein fragen Sie sich womöglich ob die Assetklasse Zins im aktuellen Umfeld überhaupt noch einen Wert hat, oder ob Sie besser auf andere Assetklassen ausweichen sollten. Doch schnell verwerfen Sie diese Hirngespinste wieder, da Ihnen klar ist, dass es ohne die Assetklasse Zins nicht geht. Auch der Vorstand dürfte nicht begeistert sein. Also verwerfen Sie Ihre Ausschweifungen schnell.

Besser als die Alternative – Probiere von der Suppe!

Aber warum nicht einmal ein wenig Quer denken? (Vgl. auch Blog 10) Ausgetretene Pfade verlassen und dort hingehen „where the magic happens?“ Es bedeutet ja nicht, dass Sie ihr gesamtes Depot A nun veräußern und umbauen müssen. Vielmehr können doch auch interessante Assetklassen oder Ansätze beigemischt werden. Lassen Sie sich überraschen und lesen Sie weiter….

Denkanstoß I:
Government Bond Strategie – der systematische Kapitalumschlag als Assetklasse

Die aktuellen Bondrenditen sind niedrig oder negativ. Eine Buy- & Hold Strategie rechnet sich nicht mehr. Carry und Roll-Down sind eher gering. Alles in allem ist das Risk-/ Return-Profil sehr ungünstig. Verständlich, denn bei einer aktuellen Rendite 10jähriger Bunds von 0,30% p.a. ist der Jahreskupon bereits bei einem Zinsanstieg von 2 BP aufgezehrt. Na ja, es gibt sicher Besseres.DA1

Neben Buy & Hold stellt m.E. auch der Kapitalumschlag eine interessante Assetklasse dar. Bevor Sie das Ganze nun unter Zockerei abschmettern, empfehle ich: Durchhalten und weiterlesen.

So bietet ein systematischer Kapitalumschlag interessante Chancen. Schlüssel sind hier sogenannte Daten-Analyse-System-Ansätze. Im Zuge einer solchen Vorgehensweise erfolgen die Positionierungen über ein systematisches Handelssystem, das beispielsweise darauf ausgelegt ist, von wöchentlichen und täglichen Preisbewegungen in ausgewählten Zinsmärkten (z.B. Bund-Future, T-Note, etc.) zu profitieren. Plump gesagt: Simple, Transparent und Liquide.

Solche Handelsmodelle auf einem quantitativem Daten-Analyse-System, das auf Basis der gewählten Intervalle Long-, Short- oder Neutral-Positionen in den 3 Zinsmärkten eingeht. Unterschiedliche Modelle innerhalb des Handelssystems führen zu einer Glättung der Performance. Je nach Modell erzielen Sie dadurch der Zinsentwicklung unabhängige stabile Renditen.

Das untersuchte Handelsmodell– mit Gleichgewichtung auf Bund-, T-Note- und Gilt Future – erzielte in den letzten Jahren jeweils Performance-Beiträge zwischen 7,5% und 20%. Negative Jahresergebnisse wurden bisher vermieden.

Wie gesagt, Sie sollen nicht Ihr gesamtes Zinsbuch über das Handelsmodell oder gar den Bund-Future abbilden, aber eine Beimischung über ein Managed Account, Fonds im wäre doch ein paar Gedanken Wert. Die Fondslösung bietet hier eine hohe Flexibilität und bilanzielle Beweglichkeit. Neugierig geworden. Kontaktieren Sie uns gerne…

Denkanstoß II:
Aktien – Dividenden sind der neue Zins – wenn nur das Risiko nicht wäre

Im Kontext des Niedrigzinsniveaus wird in immer mehr Banken auch die Aktie diskutiert. Im Kontext guter Konjunktur, im Vergleich zu Anleihen eine hohe Dividendenrendite und letztendlich mangelnder Anlagealternativen drängen sich Aktien auch in Banken schon beinahe auf. So wurden zwischenzeitlich sogar die Restriktionen im Bausparkassengesetz hinsichtlich Aktieninvestments gelockert.DA2

Damit richtet sich der Blick verstärkt auf (dividendenstarke) Aktien. In etlichen Fällen werden hier Dividenderenditen von bis zu 6% erzielt.

Bedauerlicherweise kauft man sich mit der begehrten Ausschüttung auch das Marktpreisrisiko der Papiere mit ein. Nicht erst seit dem Jahresanfang wissen wir, dass es schnell auch mal in die falsche Richtung gehen kann. Gerade vor dem Hintergrund bereits stark gestiegener Aktienkurse – bei immer noch hohen Dividendenrenditen scheint eine „Long-Only-Strategie“ risikobedingt eigentlich auszuscheiden. Zwar präferieren zahlreiche Assetmanager die Strategie, doch unter Risk-return-Gesichtspunkte sollte hier Vorsicht walten. „Großanleger fürchten Extremrisiken – schützen sich aber zumeist nicht“, so die Erkenntnis aus einer jüngst veröffentlichten Umfrage von Allianz Global Investors. Grund sei die vorherrschende Meinung, dass Tail-Risk-Management zu teuer sei.

Nun zu Ihnen: Investieren Sie in (dividentenstarke Aktien) aber sichern sie die Extremrisiken ab. Gelingt eine Vermeidung der Extremrisiken, erreichen Sie auch mit einem gehedgten Portfolio veritable Renditen von 5,00% p.a. Was Sie tun müssen? Sie implementieren ein einfaches aber kontinuierliches Absicherungsmodell via. Puts und Calls. Nicht nachvollziehbar? Kontaktieren Sie uns. Es funktioniert.

Denkanstoß III:
Das Corporate Portfolio ohne Bonitätsrisiko? – Do the Basis

Die bisherige Teilantwort auf einbrechende passivische Konditionenbeiträge waren plump gesagt die Erhöhung der Portfolioduration und die Qualitätsverschlechterung des Portfolios. In diesem Zusammenhang erfolgte die sukzessive Beimischung von Unternehmensanleihen in den Eigengeschäftsportfolien. So weit so gut. Nur die zuletzt, durch die ECB verkündete Ausweitung ihre mittlerweile relativ abgedrehten Maßnahmen erschwert die Lage weiter.DA3

So möchte die EZB nun auch zahlreiche Unternehmensanleihen im Rahmen Ihres Kaufprogramms auf die Bücher nehmen, was zu weiteren Spreadrückgängen und einer weiteren Iliquidisierung des Segments führen dürfte. Die Verwerfungen am Markt für Corporate-Anleihen machen sich auch hier einige gewiefte Portfoliomanager zu nutze. Sie nutzen nämlich die Credit Basis – also die Differenz zwischen Corporate Bond und Credit Default Swap aus. Und nur diese! Zinsänderungsrisiken, Bonitäts- und Währungsrisiken sind ausgeschlossen. Aufgrund einer relativ hohen Umschlaghäufigkeit werden hier Returns von bis zu 3% p.a. erzielt. Hört sich doch gar nicht so schlecht an, oder? Questions? Gerne…

Denkanstoß IV:
Immobilien ja – Illiquidität Nein – der ETI

Neben der Investition in Offene und geschlossene Immobilen Fonds beteiligen sich immer mehr Kreditinstitute aufgrund des Zinsdilemmas auch direkt an größeren Immobilien- oder Gewerbeprojekten. Mit allen Chancen und Risiken.

Relativ neu am Investorenhimmel sind sogenannte ETI´s. Ähnlich wie bei einem Direktinvestment beteiligen Sie sich auch an einem Immobilienportfolio, aber eben eher indirekt. So investiert das ETI nicht in die Immobilie selbst, sondern zeichnet dinglich DA4besicherte Anleihen (ähnlich eines Pfandbriefes) direkt von der Objektgesellschaft. Der Kupon der Laufzeit orientiert sich an den Mieterträgen und den Bewertungsgewinnen der zugrundeliegenden „Investments”. Die bisherige Wertentwicklung von rund 5% p.a.
verspricht hier einiges.

Denkanstoß V:
Know – How – Gewusst wie! – das beste Asset sind Sie selbst

Die Zeiten sind ungemütlich. Die EZB agiert mittlerweile mehr als unkonventionell und langsam geht’s an die Substanz. Das Top-Management oder Ihre Führungskraft verlangt von Ihnen den vollen Einsatz und Ideen wie die Risiken beherrscht werden können. Vor lauter operativer Hektik fehlt Ihnen die Zeit und ein erfahrener Sparringspartner der Sie unterstützt und die Thematik mit Ihnen angeht. Nutzen Sie doch ein FachCoaching oder einen Interim-Einsatz von derivatexx um sie schnell weiter zu bringen. Praxis gelebt nicht doziert!DA5

Zugegebenermaßen stellen die o.a. „Ansätze“ nicht unbedingt das Kerngeschäft einer Bank dar, doch handelt es sich auch nicht um Denkanstöße die völlig abgedreht oder gar verwerflich sind. Vielmehr können sich für Sie Handlungsoptionen ergeben welche Sie möglicherweise durchs flache Gras bringen können. Also: Essen Sie ihre Suppe!

Haben Sie Fragen zu den vorgestellten Handlungsoptionen und Handelsansätzen? Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung.

Bleiben Sie erfolgreich

derivatexx | simplify financial markets

 

Folie1

Blog 11 | „Erstens kommt es anders und zweitens: Als Du denkst.“ – Be prepared!

Der Spruch ist wohl hinlänglich bekannt und wahrscheinlich hat man das Ganze auch schon selbst erlebt. Ob im Treasury-/Gesamtbankbusiness, im Unternehmertum oder ganz Privat. Man hat sich eindeutig positioniert, fühlt sich sicher und plötzlich gehen die anfangs so klaren Pläne nicht auf: Es kommt ganz anders, als man es sich vorgestellt hatte. Tja und plötzlich ist das erhoffte Ziel in weiter Ferne und sogar der als sicher geglaubte Erfolg in Gefahr. So gilt, gut beraten ist, wer in Szenarien denkt: Immerhin wollen Sie nicht nur im BestCase sondern in allen Szenarien „überleben“. Wie steht es um Ihr Zinsbuch? Folie2

Schauen wir auf die jüngere Vergangenheit. Die EZB hält ihre Schleusen offen, der Niedrig- und Nullzins regiert die Welt und die Forwards implizieren die Nullzinsphase hält noch mindestens 3 Jahre an. Gut nachvollziehbar, die realisierten und aktuellen Inflationsraten sind ja kaum spürbar, die EZB kauft munter Wertpapiere, die Rohstoffpreise sind tief und die Weltkonjunktur schaltet nicht nur chinabedingt einen Gang zurück. Mittlerweile ist zu hören die Aktien sind in einem Bärenmarkt, und, und, und…

Die Mehrzahl ist sich einig: Die Zinsen bleiben tief, kein Grund und zur Sorge.

Verständlicherweise ist auch in der Gesambank- und Treasury-Steuerung dieses Umfeld und die Erwartungshaltung spürbar. So wurden über zahlreiche Planszenarien mittlerweile das Niedrigzinsumfeld berücksichtigt. Und so scheint mittlerweile die erwartete Unwägbarkeit „langandauerndes Niedrigzinsumfeld“ hinreichend bedacht. Nur der Vollständigkeitshalber: Dies bedeutet nicht, dass es für dieses Szenario bereits Lösungen gibt, sondern nur dass sich das Gros auf dieses Szenario konzentriert. Folie3Aber „Erstens kommt es anders und zweitens: Als Du denkst.“

Mittlerweile hat sich das frühere Risikoszenario „Langandauerndes Niedrigzinsniveau“ zum Hauptszenario entwickelt. Es stellt sich somit die Frage, welche weiteren Neben- oder Risikoszenarien bestehen. Und vor allem wie diese beherrscht werden können. Möglicherweise bestehen Handlungsoptionen das aktuelle Marktumfeld zur ökonomisch sinnvollen oder gar notwendigen (Teil)absicherung des Zinsbuches/ Depot A zu nutzen.

So scheint klar: Irgendwann wird das Zinsniveau auch wieder steigen. Und im Ergebnis sollte sich die Ertragslage auf einem höheren Zinsniveau auch verbessern. Vor dem Lohn steht aber sicherlich eine schwierige Übergangs- und Anpassungsphase, die es zu überstehen gilt. Sie müssen die Anpassungsphase auch überstehen. Sicherlich alles andere als leicht.

Beschäftigen Sie sich bereits heute mit der Zukunft und Fragen sie sich:

  • Wie stellt sich die Gesamtgemengelage in Ihrem Depot A/ Gesamtzinsbuch im Zuge eines schnellen starken Zinsanstieges dar?
  • Wie entwickeln sich Ihre Reserven?
  • Ergeben sich Abschreibungen? Oder Auswirkungen auf die verlustfreie Bewertung des Bankbuches?
  • Welche Folgewirkungen ergeben sich hinsichtlich Collateralstellungen oder welche Wirkungsketten entfalten hinischtlich Beleihbarkeit Ihres EZB-Dispodepots?
  • Kommt es im Zuge eines Zinsanstieges zu Sensitivitätsveränderungen in Ihrem Gesamtzinsbuch beispielsweise durch Konvexitätsanpassungen oder Anpassung des Kundenverhaltens?
  • Und welche Auswirkungen/ Steuerungsbedarf erwarten Sie im Zusammenhang mit Ihren zinsveribalen Einlagenbeständen? Fragen gibt es sicherlich genug.

Im Zuge eines Brain-Stormings im Expertenkreis hinsichtlich anderer möglichen neuen Risikoszenarien und Wirkungsketten ergeben sich möglicherweise interessante Handlungsoptionen zur Teilabsicherung. Ganz bestimmt!

Ein Paar Gedanken:

  • Die Zinsen bis in den 5jährigen Bereich (Zinsswaps) sind nahezu negativ. d.h. es besteht die Chance sich auf einem extrem günstigen Zinsniveau langfristig abzusichern.
  • Auch sehr kurzfristige Absicherungen über beispielsweise 1 oder 2 jährige Payer-Swaps (Zinsswaps oder EONIA Basis) erscheinen hochinteressant.
  • Auch ultralange Absicherungen auf Forwardbasis erscheinen hochinteressant. So können hier teilweise 20jährige Absicherungen unter 1% erzielt werden. Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Swaptions erzielen hier teilweise sehr opportune Ergebnisse hinsichtlich Absicherungskosten. Ja auch das aktuell vermeintliche ungünstige Niedrigzinsumfeld bietet auch seine Chancen.
  • Auch Bunds haben sich im Zuge der aktuellen Turbulenzen und EZB-Käufe wieder deutlich verteuert. So erscheint es aktuell sinnvoll, das Depot wieder etwas mehr in Richtung Covereds, möglicherweise auch in Richtung Senior unsecured zu positionieren. Und nebenbei realisieren Sie auch noch Reserven durch den Verkauf negativ rentierlicher Staastanleihen.

Folie4

Und nun noch die Einlagensteuerung…

Hinsichtlich Ihrer Einlagensteuerung können ebenfalls Überlegungen angestellt werden. So wäre letztendlich die Frage zu klären, in welchem Ausmaß im Umfeld steigender Sätze das Einlagenvolumen stabil bleibt oder abfließt und welche Maßnahmen zur Steuerung und Stabilisierung/ Sicherung des Konditionenbeitrages (Passiv) in einem solchem Szenario notwendig werden können. Erfahrungsgemäß dürften Konditionserhöhungen auch außerhalb der bisher angewandten“ Modelle notwendig werden. Das aktuelle Umfeld bietet hier interessante Chancen zur (Teil)Absicherung über Caps und Swaptions. Die Zeit scheint reif.

Mental in der Zukunft – sind Sie vorbereitet?

Denken Sie hierbei nicht nur an die Absicherung der Risiken. Denken Sie auch an die notwendigen Umsetzungsschritte. Den notwendigen Informationen, Produkte und Prozesse die Sie letztendlich zur Identifizierung, Steuerung und Umsetzung benötigen. Beginnen Sie sofort. Auch wenn alles noch ruhig ist. As u Know: Erstens kommt es anders und zweitens: Als Du denkst.“ Glauben Sie mir.

derivatexx unterstützt Sie – und zwar so, dass Ihre eigene Schlagkraft erhöht wird! Praxis gelebt! Nicht doziert!

Folie5Gerne unterstützen wir Sie im Rahmen eines gemeinsamen Praxisworkshops oder eines FachCoachings in Ihrem Hause oder wir packen einfach mit an! Praxis gelebt! nicht doziert! Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Sie.

Bleiben Sie erfolgreich. derivatexx | simplify financial markets

Folie1

Blog 10| Just Eleven to go – vom Zeitwert des Zinsbuches

Relativ betrachtet ist das Jahr noch Jung. Jung genug um Ihre Ziele und Vorsätze umzusetzen. Aus der absoluten Perspektive jedoch, ist bereits ein Monat vergangen. Dies bedeutet noch 11 Monate Zeit um weiter systematisch und fokussiert am Zinsüberschuss und an  ihren Jahres- und Unternehmenszielen zu arbeiten.

Themenstellungen gibt es genug wie: dem Zinsüberschuss, ihrem Strukturbeitrag, Provisionsbeiträgen, ihren laufenden Projekten zur Verbesserung der Ablaufprozesse, der Erweiterung des Produktkataloges und vor allem der Verbesserung Ihrer eigenen Unternehmenskennzahlen – nämlich Ihrer eigenen fachlichen Skills oder Führungsqualitäten. Zu tun gibt es genug.

PRT – Performance – Risiko – Treasury? Nein Pro-Rata-Temporis!

Treasury-, Bank- und Kapitalmarktgeschäft bezeichne ich gerne als „Pro-Rata-Temporis-Geschäft“. Hintergrund ist, dass zur Erreichung der relevanten Ergebnisgrößen (z.B: Zinsüberschuss) untrennbar ein notwendiges Zeitbudget verbunden sein muss. So ergibt sich beispielsweise der Zinsüberschuss letztendlich aus der Formel Zins x Zeit. Heisst: Je früher Sie mit Maßnahmen zur Stabilisierung des Zinsüberschusses oder anderer Ergebnisbeiträgen beginnen (und auch durchhalten), desto stärker dürften sich Ihre Bemühungen in erfreulichen Zahlen niederschlagen.

Der Zeitwert des Zinsbuches

Die angeführten Ausführungen sind nicht neu und höchstwahrscheinlich auch nicht nobelpreisverdächtig, aber stimmen tun Sie doch alle mal. So ist Zinsüberschuss nun mal über die Zeit ( & Zins) zu erreichen und auch Neue Produkte Prozesse benötigen Ihr Zeitbudget. Auch und vor allem die Diskussion von Fachthemen, Handlungsoptionen und Lösungsmöglichkeiten wie auch die eigene Weiterbildung benötigen Zeit.

Ein Blick in Ihr Zinsbuch

Betrachten wir uns das Zinsbuch. Im Januar sind sicherlich auch in Ihrem Zinsbuch hochverzinsliche Bestände fällig geworden. Zudem ist unschön, dass die bereits fällig gewordenen und auch künftig fällig werdenden Kupons in Ihrer Höhe kompensiert werden müssen.

Bleibt die Frage inwieweit das entstehende Zinsüberschuss-Gap beispielsweise über eine Anpassung der Volumen und Laufzeiten kompensiert werden kann.

Faktoren zur KompensationLosgelöst von regulatorischen und risikorelevanten Kenngrössen scheint klar, dass zur Kompensation der Zinsüberschussgaps mittlerweile deutlich längere Laufzeiten und betragsmäßig deutlich höhere Investitionen erfolgen müssen.

In einem typischen Zinsbuch dürften mittlerweile die letzten 5%-Kupons aus der Hochzinsphase 2008 fällig geworden sein oder noch fällig werden. Möchte man das schwindende Zinsergebnis durch Veranlagungsmöglichkeiten auf der aktuellen Zinskurve (Swapkurve) kompensieren sind je nach Laufzeitenpräferenz Volumenserhöhungen zwischen dem Faktor 55 (bei 5 jährigen) und 4 (bei 30jährigen) notwendig. Zinskurvenbedingt liefern nur noch lange Laufzeiten einen wahrnehmbaren Beitrag zur Zinsergebnisstabilisierung. Allerdings mit massiven Auswirkungen auf das laufzeitenbedingt deutlich erhöhte Zinsänderungsrisiko.

Eine Kompensation ausschließlich erhöhte Veranlagungsbeträge und über das Zinsrisiko scheint deshalb kaum darstellbar oder zielführend.

Die Beimischung von Credits

Fraglich ist inwieweit die Beimischung von Spreadprodukten als eine sinnvolle Handlungsalterative zur Stabilisierung des periodischen Zinsüberschuss darstellen kann.

Das derivatexx | Zinsüberschuss-Gebirge zeigt die Ergebnisbeiträge verschiedener Credit-Investitionen. Das ganze auf ein einheitliches PV01-Budget kalibriert. So werden Investments auf der Credit und Zinskurve vergleichbar. Eine hervorragendes Monitoring Tool.

Folie3Hier zeigt sich ein gemischtes Bild. So können mit Hilfe von Spreadaufschlägen ungedeckter Bankanleihen die Zinsergebnisbeiträge zwar deutlich stabilisiert werden, der Risikotoleranz des Top-Management und die vorherrschenden Risikotragfähigkeiten dürften und werden hier insbesondere hinsichtlich des Adressrisikos aber als stark limitierender Faktor gelten.

Duration, Credit, Forward, Vola – der Vierklang des Erfolgs

Neben Duration und Credit lohnt es sich, den Blick auch auf die Forwards bzw. auf die Volatilitätskomponenten zu richten. So bieten mittlerweile wieder deutlich gestiegene Zinsvolatilitäten interessante Handlungsalternativen zur Stabilisierung des Zinsergebnisses.

So können die Zinsvolatilitäten beispielsweise zum Verkauf von Payer-Swaptions – quasi zur Monetarisierung der Zeitkomponente- genutzt werden. Ergebnis sind zinsergebnisstabilisierende Prämieneinahmen und das Ganze bei ähnlichem Marktverhalten und Risikoposition im Vergleich zu einer „normalen“ Longposition. Wetten?

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass regelmäßig die Prämieneinnahmen mehr abwerfen, als der Transformationsbeitrag im Zinsswaps innerhalb eines Jahres generiert. Kein schlechtes Risk/ Return-Verhältnis? In jedem Fall wert, der Sache auf den Grund zu gehen. Ziele wollen schließlich erreicht werden.

Einfach war gestern – Kombinieren Sie!

Kombinieren Sie die 3 Sichtweisen ergeben sich zahlreiche Handlungsoptionen zur Steuerung Ihres Zinsbuches/Portfolio und Stabilisierung Ihres Zinsergebnisses. Nicht ganz trivial aber immerhin sehr zielführend und vor allem beherrschbar.

Folie4Sie finden die Anregungen interessant oder haben Fragen? Überlegen Sie nicht zu Lange, wie gesagt ein zwölftel des Jahres sind bereits verstrichen. Denken Sie an PRT.

Aber wo, wie und wann beginnen? Die Herausforderungen sind groß, die Themenstellungen zahlreich und die Zeitbudgets zu knapp. Gibt es ein Vorgehensmodell was schnelle Hilfe verspricht?

Wer will findet Wege – derivatexx | Praxis gelebt nicht doziert!

Mit unserem FachCoaching Treasury oder einem speziell auf Ihre Themenstellungen zugeschnittenen Praxisworkshop zur Stabilisierung des Zinsergebnisses kommen Sie schnell voran.  Und wenn Sie es wünschen helfen wir Ihnen im Rahmen eines Interim Mandates.

Folie5Ideen und Handlungsalternativen zur Stabilisierung des Zinsergebnis, Verbesserung der eigenen Unternehmenskennzahlen, systematische Befassung mit ihren Themenstellungen die einen hohen Lösungsdruck erfordern und einem Sparringspartner.

Ein Schritt in die richtige Richtung, Immerhin, denn time is running out fast.

Bleiben Sie erfolgreich

derivatexx | simplify financial markets

 

Folie1

Blog 9 | Das Jahr des Affen – 6 Anregungen für Ihr erfolgreiches Treasury 2016

Fed-Erhöhung, Konjunkturrückgang, Renminbiabwertung, Börsenturbulenzen…China, China, China! Und nach dem chinesischen Kalender nun auch noch das Jahr des Affen! Als das Ganze nicht langsam genug wäre.

Der Affe löst am 08. Februar 2016 das kalendarische Schaf ab. Gemäß der Chinesen liebt der Affe mit seinem pfiffigen Charakter ja alle Herausforderungen die ihn zu immer erfindungsreicheren Strategien anspornen.

Zielsetzung ist, so die Legende. den Sieg stilvoll davonzutragen. Weiter möchte sich das Tier auch in schwierigen Situationen bewähren. Zwischenzeitliche Verluste wird er als Ansporn nutzen, um seine Ziele auf andere Weise zu erreichen. Erfindungsgeist steht im chinesischen Jahr des Affen deshalb an vorderster Stelle.

Quasi ein guter Jahresanfang für den chinesischen Affen, denn mit den Jahresanfangsturbulenzen an den Finanzmärkten dürften die Risikobudgets, Verlustlimite und die Motivation schon deutlich „angekratzt“ zu sein. Darüberhinaus gibt es im Treasury und Gesamtbank-Biz bekanntermaßen ohnehin genügend Herausforderungen.

Turbulenzen und HerausforderungenNachvollziehbar dürfte sein, dass man das mittlerweile populäre Kollektivgeheule bzw.-gejammer hinsichtlich der zahlreichem Herausforderungen um Nullzins- & Niedrigzinsniveau, eine weiter ausufernde Bankenregulatorik, komprimierte Credit-Spreads, Kostendruck und zuletzt das verändertes Kundenverhalten nicht mehr hören können.

Eins ist sicher: Durchhalten ist angesagt.

Im Klartext: Jammern hilft nicht! Hier hilft nur Ärmel hochkrempeln und durch. Aber wie?

Gibt es ein Vorgehensmodell oder gar ein Erfolgskonzept? Und wie machen es Andere?Ganz sicher: Lösungen gibt es immer und ganz bestimmt.

Raus aus der Komfortzone denken Sie mal quer.

Folie3

 

Ein paar „Quer“-Gedanken – von Herausforderungen und Lösungsansätzen

Idee

Challenge I: Das Zinsergebnis ist unter Druck und wird sich wohl auch im gegebenen Niedrigzinsumfeld weiter reduzieren. Bestandsabläufe aus der Hochzinsphase belasten natürlich zusätzlich. Es besteht Handlungsbedarf:

Das regelmäßig angewandte Standardvorgehen nämlich das periodische Zinsergebnis mit Hilfe deutlicher Durationsverlängerungen zu stabilisieren dürfte im aktuellen Markt- und Regulationsumfeld eher schwerfallen. Zu niedrig ist das aktuelle Zinsniveau und zu eng sind die Creditspreads. So ist mit Laufzeiten bis zu 5 Jahren kein Blumentopf Folie5mehr zu gewinnen und auch lange Anleihen die eher an eine „Geldmarktverzinsung“ erinnern, erscheinen im Risiko/ Ertragskontext deutlich zu risikoreich. Schon mancher Manager hat lernen müssen, dass es den Lohn fürs Durchhalten und nicht für das Eingehen einer Positionierung gibt.

LösungIdee: Helfen dürften Ihrem periodischen Zinsergebnis die Margen aus dem Kundenkreditgeschäft. Mit Kundenmargen zwischen 70 und 120 BP erzielen Sie im Kundengeschäft bereits soviel Ertrag (oder etwas mehr) wie bei einer 10jährige Long-Position mit voller Fristentransformation.

Wie wäre es also mit einem kleinen Sonderkreditprogramm auf Kasse oder Forwardbasis? Geht es um Prolongationen, dürften die Kunden ohnehin schnell zugreifen und Sie erhöhen ganz elegant Ihre Prolongationsquote. Im Gegenzug könnte das Treasury das aktuell weniger rentable Eigengeschäft und damit Adressausfall- und Marktpreisrisiken zurückfahren.

Quasi Stärkung des Geschäftsmodell zu Lasten des aktuell unattraktiven Eigengeschäft. Innovative Häuser kombinieren zinsvariables Kundengeschäft beispielsweise mit derivativen Instrumenten und stärken gleichzeitig das Provisionsgeschäft der Bank. Nicht sinnvoll? Fragen Sie mal andere….

IdeeChallenge II: Das Zinsergebnis stellt im aktuellen Marktumfeld bereits eine ziemliche Herausforderung dar? In zahlreichen Häusern dürfte das Zinsergebnis zur wirklichen Herausforderung werden, sobald die Zinskurven weiter abflachen oder gar invertieren. In diesem Falle implodiert Ihr Zinsergebnis regelrecht. Ihr Teilbetriebsergebnis höchstwahrscheinlich ebenfalls. Was dies bedeuten kann, wissen Sie selbst. Folie4

LösungIdee: Noch sind die Zinskurven verhältnismäßig steil. Erfahrungsgemäß und -regelmäßig hier vorgestellt- verflachen sich im Zuge einer estriktiveren Notenbankpolitik auch die Zinskurven. Infolgedessen reduzieren sich auch die aktuell wichtigen (Fristen)Transformationsbeiträge massiv.

Schon einmal daran gedacht, sich die aktuell noch verhältnismäßig steilen Zinskurven einzuloggen? Quasi eine Sicherung der Transformationsbeiträge vorzunehmen?

Aufgrund der Nullzinsniveaus am vorderen Ende, bringt dies sogar noch Zinsertrag und Sie profitieren von einer Kurvenverflachung. There is no free lunch! Wirklich?

IdeeChallenge III: Möglicherweise befindet sich ihre Bafin-Kennziffer zum 200 BP-Zinsschock (Plusszenario) über der Meldegrenze von 20% des haftenden Eigenkapitals und Sie zählen zur prominenten Peergroup „Kreditinstitute mit erhöhtem Zinsänderungsrisiken“.

Solange Sie das über die Meldegrenze hinausgehende Zinsänderungsrisiko über die erweiterte Gesamtkennziffer mit freiem Risikokapital abdecken können, ist dies bekanntermaßen (noch) nicht unbedingt dramatisch. Doch die Zeiten werden schwieriger. Die Aufsicht schaut intensiver hin und Eigenkapital haben Sie definitiv nicht zu üppig.
Sie haben das „Gefühl“ der Bafin-Zinsschock limitiert Ihre Ertragschancen massiv?

LösungIdee: Lösen Sie sich vom bloßen „Durationsgedanken“ und der ausschließlichen Möglichkeit Zinsergebnis über das Eingehen zusätzlicher Longpositionen zu generieren. Der BaFin-Stress bringt sie hier ohnehin schnell an die Grenzen. Der Einsatz von optionalen Instrumenten wie Swaptions und Caps bietet hier gute Möglichkeiten.

Optionen sind für Sie bisher Teufelszeug? Undurchschaubar? Suspekt? Hier empfehle ich:
„Auf zu neuern Ufern“, denn das asymmetrische Risikoprofil von Optionen bietet hier interessante und Bafin-schonende Handlungsalternativen zur Steuerung ihres (Gesamt)Zinsbuches. Gerade im aktuellen Marktumfeld locken hier zahlreiche Handlungsalternativen zur Steuerung und Zusatzerträge. Ein genauer Blick erscheint daher mehr als lohnenswert.

IdeeChallenge 4: Ihr Portfolio im Eigengeschäft hat sich im Zuge der Rendite- und Spreadkompression isoliert betrachtet hervorragend entwickelt. Obwohl es sich in ihren Portfolien mittlerweile weitgehend um Überpari-Investments handelt, bewegt sich ihre Wertpapierrisikovorsorge immer noch auf sehr niedrigem Niveau oder sogar im positiven Terrain. Ursächlich dafür dürften u.a. die aufgrund niedriger Renditen nicht angefallenen Einlösungsverluste (Pull-to-Par-Effekte) sein.

Nur irgendwann werden die Pull-to-Par-Effekte unweigerlich schlagend werden. Im Zuge eines Zinsanstieges sogar deutlich schneller. So lange Sie die Risikobudgets vorhalten (können) kein Problem.

LösungIdee: Eine intensive Betrachtung Ihrer Bestände auf (ggf. auf Forwardbasis) empfiehlt sich. Wie verhalten sich die Einlösungseffekte im Kontext einer Zinsveränderung? Zur Absicherung bestehen diverse Möglichkeiten. Umwidmungen sind hier argumentativ oder aufgrund Verschiebungseffekten in der GuV meist unpopulär.

Aber haben Sie schon mal an den Einsatz von Termingeschäften (Terminkäufe/ Terminverkäufe) gedacht mit Hilfe derer Teile der Bestände beispielsweise mit einer 2jährigen Valuta auf Termin veräußert werden können? Vorteil ist, dass Sie bereits heute das Adressrisiko im Portfolio reduzieren, den Zinskupon aber weiter im Buch behalten. Sie vermeiden zwar nicht gesamten Einlösungsverlust aber zumindest einen Teil. Gut für das Zinsergebnis.

IdeeChallenge 5: Ihr Kundenkreditgeschäft brummt und Sie könnten deutlich mehr Kreditgeschäft absetzen. Leider fokussieren Ihre Kunden im aktuellen Niedrigzinsumfeld auf sehr lange Zinsbindungen und beispielsweise 15jähriges Darlehensgeschäft. In diesem Zusammenhang wird das unter Banken bestens bekannte ordentliche Kündigungsrecht gemäß § 489 BGB für Darlehen mit Laufzeiten über 10 Jahren schlagend. Wenngleich der (komplexen) Option aufgrund des Zinstiefs aktuell kein allzu hoher Wert beigemessen wird – lohnt sich das Nachdanken und ein wenig Hirnschmalz zu investieren.

Denn, neben der mit schöner Regelmäßigkeit diskutierten Risikoreduzierung hat Gesamtbanksteuerung und Treasury-Management ja auch etwas mit Risikobewirtschaftung und Ausnutzung von Ertragschancen zu tun. Immerhin ist ja der Zins von Heute das (verlustabsorbierende) Eigenkapital von morgen.

LösungIdee: Über leicht veränderte Produktausgestaltungen im (Firmen)Kundengeschäft und eine angepasste Absicherungsstrategie -Stichwort Swaptions- im Treasury – ergeben sich im aktuellen Umfeld interessante Ertragschancen zur Nutzung des aktuellen Umfelds. Seien Sie gespannt.

IdeeChallenge 6: Ihr Zinsergebnis ist unter Druck, Ihr Risikobudget zu klein, die Regulationsanforderungen schon lange nicht mehr zu Überblicken und das Topmangement ohnehin ziemlich nervös.

Natürlich haben Sie Ideen wie Sie einzelnen Problemen und Herausforderungen begegnen wollen. Aber die Vielzahl der Themenstellungen macht Ihnen oder ihrem Personalkörper –schon allein aufgrund der Quantität- das Leben schwer.

Und spätestens im Rahmen der Bearbeitung der Themenkomplexe unter integrierter Sichtweise – die Wirkungsketten auf Gesamtbankebene stets im Blick – wird’s schwierig und komplex.

Zu viele Stakeholder verfolgen Eigeninteressen, möglicherweise sind Mitarbeiter überlastet, und die Motivation sinkt rapide. Wie sollen in einem solchen Umfeld Lösungsmöglichkeiten entwickelt, Entscheidungen adressatengerecht vorbereitet und dazu noch zeitnah entschieden und umgesetzt werden?

Folie6

LösungIdee: Systematik und Erfahrungsschatz wirken hier Wunder. Sie oder Ihre Mitarbeiter besuchen eines unserer bilateralen FachCoachings zum Thema Treasury, Gesamtbanksteuerung und Kapitalmarkt. Hier kümmern wir uns ausschließlich um SIE.

Nur Sie und Ihr Coach arbeiten an IHREN Themen, IHRER Entwicklung und LÖSUNGEN die Sie voranbringen.FachCoaching 4

Nach dem Motto Working, Learning, Training erfolgt nach der Abfrage Ihrer präferierten Interessens- und Schwerpunktthemen die Entwicklung ihres hochindividuellen FachCoaching.

Natürlich unter Berücksichtigung Ihres Vorwissens. Mittels des für Sie entwickelten Konzeptes erfolgt dann im Präsenztermin die Bearbeitung und das Training Ihrer Themenstellungen in einer Art „Trainingslager“.

Praxis gelebt nicht doziert – Nur SIE und Ihr Coach

Nähere Informationen finden Sie unter www.derivatexx.de/FachCoaching. Gerne senden wir Ihnen Informationsmaterial zu oder stehen telefonisch zur Verfügung.

Bleiben Sie erfolgreich!
derivatexx | simplify financial markets

Foto_Quer_Derivatexx_mit_Gruen

 

Disclaimer
Haftung für Inhalte

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

Quellverweis: eRecht24

Bilder Deckblatt Blog 8

Blog 8 | Weihnachten naht – eine abgefahrene Geschenkidee für Ihr Zinsbuch

„The same procedure as every Year?“ Das alte Jahr geht, das neue kommt! Und wie jedes Jahr ist es wie Weihnachten, das plötzlich vor der Türe steht, obwohl man noch nicht alle Geschenke besorgt hat. Hier eine abgefahrene Geschenkidee für Treasurer und Zinsbuchverantwortliche. Fröhliche Weihnacht!

Steigen die Zinsen? Erhöht die FED? Was machen die Ölpreise, der Dollar und die Inflation? Wie wird sich die (Euro)Konjunktur  entwickeln und wie sieht es letztendlich mit der Geopolitik oder den Schwellenländern aus? Und vor allem, was bedeutet dies für das Zinsergebnis der Bank? Fragen über Fragen über Fragen.

Wie läuft das Jahresende bei Ihnen ab? Denken Sie bereits an das neue neue Jahr? Dessen Entwicklungen? Chancen und Risiken?

Erfahrungsgemäß werden die Umsätze in den Bank- und Handelsbüchern zum Jahresende hin dünner. Die Bücher werden langsam geschlossen und keine großen Steuerungsmaßnahmen mehr durchgeführt. Man sehnt sich nach ein paar ruhigeren Tagen, das neue Jahr wird ja ohnehin wieder stressig und man ist gespannt, was dem Top-Management im neuen Jahr wieder so einfallen wird.

Operative Hektik oder “Keep Calm an Carry on?“ Das Neue Jahr wird kommen…seien Sie bereit!

Früher oder später wird es Sie aber treffen, denn das neue Jahr kommt ganz bestimmt. Die Herausforderungen werden auch ganz bestimmt nicht kleiner und wenn Sie nicht  vorbereitet sind, werden Sie von den mittlerweile prominenten externen Autoritäten beherrscht werden. Heisst, Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit im Zuge eines reaktiven Handlungsstiles versuchen Ihre (Zinsbuch)Ziele zu erreichen. Ihre Entscheidung!

Themen 2017

Was Du heute kannst besorgen….

Eine andere Option wäre; Sie bereiten sich bereits heute (!) intensiv auf das neue Jahr und Ihre Herausforderungen im Treasury vor.

Hinterfragen Sie den Nettozinsbeitrag aus ihrem Depot A. Welche Fälligkeiten im Zins- und Creditportfolio ergeben sich und was sind die Auswirkungen auf Ihr periodisches Zinsergebnis? Ergeben sich durch Bestandsabläufe möglicherweise Freiheitsgrade in den Risikogewichteten Assets, Anlagelinien oder gar in der Leverage-Ratio?
Reduzieren sich Konzentrationsrisiken oder werden Anpassungen im LCR- oder Collateralportfolio notwendig? Fragen gibt es genug…

Morgen ist Weihnachten? Das ging aber schnell….

Ganz sicherlich kennen Sie die Antworten schon, denn Weihnachten steht ja bereits vor der Tür, und auch hier haben Sie wie jedes Jahr bereits alle Geschenke. Ist doch klar!

Falls nicht, haben Sie noch ein paar Tage Zeit, die wichtigen und richtigen Geschenke zu besorgen bzw. die Weichen zu stellen. Also los…

Bevor Sie Geschenke einkaufen, wäre es gut zu Wissen welche Wünsche Ihre Liebste oder Ihr Liebster, haben bzw. was ihnen Freude bereitet.

Übersetzt in Treasury-Terminologie: Was sind die operationalisierten Treasury-Ziele für das nächste Jahr? Sie kennen Sie nicht, na dann wird´s Zeit.

Sollten Sie bereits wissen über welche Zuwendungen sich die Beschenkten freuen, müssen Sie eigentlich nur noch einkaufen gehen. Immerhin haben Sie bis zum Fest noch rund 8 Einkaufstage.

Bei der Ausrichtung des Gesamtzinsbuches zum den Beginn des neuen Jahres bleiben sogar noch rund 15 Bankarbeitstage.

Es bestehen Unsicherheiten ob der Beschenkte sich über Ihr Geschenk freut? Sie wollen auf Nummer sicher gehen? Ihre Frau soll wie jedes Jahr das Top-Seller-Parfüm bekommen? Leider hat sie Ihnen bereits das letztes Jahr vorsichtig signalisiert, dass Sandelholz und Moschus nicht gerade ihre präferierten Duftnoten sind. Also kaufen Sie etwas anderes. Ein Ansatz wäre zu Überlegen, was ihre Beschenkten auf gar keinen Fall wollen (Ausschlussprinzip).

Das richtige Geschenk? Mir fällt nichts ein.. aber die Minions sind „OUT“

Tip: Die Minions – Sie wissen die gelben Dinger mit Brille und blauer Latzhose-  werden bereits langsam wieder out, CD´s sind schon längst durch das Smartphone überholt und Haushaltshilfen wie Staubsauger oder Bügeleisen kommen selten gut an. (Ein Tip unter Freunden: Schmuck geht meistens, beachten Sie hierbei, dass Platin im Verhältnis zu Gold auf dem Tiefstand ist, und dadurch die Altersvorsorge mit aufpoliert werden kann)

Nun für Treasurer: Auch wenn Ihr Top-Management Ihnen immer noch nicht mitgeteilt welche Geschenke es gern hätte. Über welche „Geschenke“ freut sich Ihr Vorstand ganz bestimmt nicht:

Steigende Zinsen: Natürlich werden höhere Zinsen von sämtlichen Stakeholdern und Vorständen Zinsen Blog 8herbeigesehnt, soweit verständlich. Was oft vergessen wird -man muss die Phase des Zinsanstieges auch aushalten. Für Sie bedeutet das: Checken Sie die ohnehin anfallenden Pull-to-Par-Effekte im Bestand ihrer Liquiditätsreserve oder prüfen sie ob eine Duration von 9 Jahren dem Gesamtzinsbuch vor dem Hintergrund des aktuellen Umfelds immer noch zielführend ist. Wie entwickelt sich Ihr Kollateral in einem solchen Umfeld? Die nächsten 8 Tage ist noch Zeit…

Die abgefahrene Geschenkidee für Ihr Zinsbuch

Haben mal durchgerechnet was Ihnen eine 10jährige Long-Position an GuV-Beitrag im ersten Jahr einbringt. Genau ca. 90 BP. Bei einer € 10 Mio. Empfängerposition via Zinsswaps bedeutet dies bei unverändertem 6-Monats-Euribor rund € 90.000 Nettozinsergebnis p.a.

Infolge einer solchen Position ergeben sich logischerweise barwertige Chancen und Risiken bei Zinsveränderungen. Bei einer Zinssensitivität von etwa € 9.700 pro Basispunkt Zinsshift ergibt dies bei steigenden Sätzen einen Barwertverlust in Höhe von knapp € 10.000 Euro pro Basispunkt und vice versa. Sie halten bei dieser Zinsposition also das volle Direktionalitätsrisiko (ZÄR) inne.

Das Geschenk..Mario Draghi sei Dank…

Mario Dragie sei Dank notiert der 3jährige Swapsatz aktuell bei -0,01%. Dies bedeutet, Sie können eine Zahlerposition eingehen und erhalten aufgrund des negativen Zinssatz noch Geld. Über den genannten Festsatzzahlerswap im 3jahres Segment sichern Sie sich ziemlich günstig gegen steigende Zinsen ab. Denn steigen die 3jahressätze an, verdienen Sie bei einer € 10 Mio. Zahlerposition ca. € 3.000 Euro pro Basispunkt Zinssantieg. Folie1

Kein Geheimnis ist, das zahlreiche Kreditinstitute versuchen die Niedrigzinsphase über Durationsverlängerungen im Gesamtzinsbuch zu überbrücken. Aus dieser Positioneierung, resultiert ebenfalls ein barwertiges Direktionalitätsrisiko. Zusätzlich ergeben sich deutlichen Auswirkungen auf die Auslastung des BaFin-200 BP-Zinsschocks oder der erweiterten Gesamtkennziffer. There ist no free lunch!

Ergänzen Sie Ihr „Durationsverlängerungsportfolio“ hingegen um ein Portfolio 3jähriger nahezu zinsergebnisneutraler Zahler-Zinsswaps ergeben sich interessante Effekte.
Über die genannte Kombination reduzieren Sie Ihr Direktionalitätsrisiko (Parallelshift) deutlich, und generieren nahezu dasselbe Zinsergebnis wie ohne Absicherung. Dazu
kommen deutliche Entlastungseffekte im Bafin-Zinsschock oder im VaR.

Das hat schon beinahe was mit „Geschenk“ zu tun, oder?

Wie in der prächtig und weihnachtlich dekorierten Auslage eines Kaufhauses, ergeben sich auch im Zuge des Treasury- und Kapitalmarktgeschäfts interessante „Geschenkideen und Kombinationsmöglichkeiten“. Sie müssen Sie nur finden, Voraussetzung ist:

  • Sie kennen Ihr Portfolio in sämtliche Facetten
  • Sie kennen Ihr Steuerungsziel
  • Sie kennen die aktuelle Marktsituation
  • Sie besitzen die notwendigen Fachlichen Skills
  • Sie machen sich rechtzeitig Gedanken

FachCoaching 4

Zurück Weihnachten und den Wünschen unserer Liebsten. Ziehen Sie sich kurz zurück, überlegen Sie was sich Ihre Liebsten wünschen oder was den Beschenkten nutzt. Wer die Ausgangslage einhergehend untersucht, gelangt automatisch zur Lösung… und dann setzen Sie nur noch um……

P.S. die meisten Läden haben bis Weihnachten ja bis 22.00 Uhr geöffnet.

Na, ja ein FachCoaching zum Thema Treasury, Gesamtbanksteuerung, Zinsderivate oder Kapitalmarkt ist wahrscheinlich nichts für Ihre Liebsten. Aber vielleicht ja etwas für Sie?

Als guter Vorsatz für das nächste Jahr. Denken Sie auch an Ihre Unternehmenskennzahlen. Lernen Sie, Trainieren Sie und bilden Sie sich fort. Gerne helfen wir Ihnen dabei. Schauen Sie doch auf www.derivatexx.de/FachCoaching vorbei.

Fröhliche Weihnachtszeit…..

derivatexx | simplify financial markets

Deckplatt 7Blog

Blog 7 | Spectre? – FED-Hike oder Fehlalarm – Schützen Sie ihr Zinsbuch!

Für viele steht fest: Die Zinserhöhung der FED am 16. Dezember ist ausgemacht. Die US-Notenbankchefin Yellen signalisiert Mut den bisherigen Nullzinspfad zu verlassen. Interessant ist, ob ein neuer Zinserhöhungszyklus tatsächlich beginnt oder die FED wieder zurückrudert. Noch viel interessanter ist aber, mit welchen Folgewirkungen das Treasury, das Zinsbuch oder die Gesamtbanksteuerung im Fall der Fälle konfrontiert wird. Eine  Übersicht.

Für viele steht fest: Die Zinserhöhung der FED am 16. Dezember ist ausgemacht. Die zuletzt außerordentlich guten Arbeitsmarktzahlen machen der US-Notenbankchefin Mut ihren Nullzinspfad zu verlassen. Interessant ist, ob die in schöner RegelWahrscheinlichkeitmäßigkeit geführte Hiking-Diskussion wieder einmal nur ein Gespenst ist oder tatsächlich Chancen auf Umsetzung hat. Tatsächlich sollte man dieses Mal auf der Hut sein, denn: Wird der Hiking Cycle erst einmal begonnen, dürfte eine Neubewertung der Märkte ins Haus stehen. Ganz nach alter Bond-Manier: „Ein Hike ist nicht genug!“ – so sollten Sie bereits heute auf Ihr Zinsbuch achten.

Ein Quantum Hike?

Während die Einen der Überzeugung sind, dass der seit der Krise aufrechterhaltene Ausnahmezustand “Nullzins“ nun endgültig endet, halten Andere  dagegen. Zu oft hat die Fed auch in der jüngsten Vergangenheit wiederholt gezögert an den Zinsen zu schrauben.

Zahlreiche Marktteilnehmer sind sich deshalb sicher, dass der Hiking Cycle bereits enden wird bevor er richtig begonnen hat.

Von „Ob?“ nach „In welchem Tempo?“

Die Diskussion ändert sich also von „Wird die FED die Zinsen erhöhen?“ auf „In welchem Tempo wird die FED die Zinsen straffen?“.   Kumulierter Hike

Marktteilnehmer preisen derzeit bestenfalls eine relative entspannte und nur leichte Straffung ein. So illustrieren die OIS-Forwards auf Jahressicht 2, bestenfalls 3 Zinserhöhungen.
Die FED steckt im Dilemma: So richtig scheint niemand an ihre Projektionen zu glauben. Während die Notenbank in ihren Projektionen 3 Zinserhöhungen signalis
iert, implizieren die Terminsätze einen Anstieg um nur 50 BP auf Jahressicht.

Aber was geschieht wenn die Arbeitslosenquote weiter sinkt?
Immerhin ist ein Wachstum in den Oktober-Payrolls von 274.000 ist alles andere als gering.
Auch eine Arbeitslosenrate mit einer 4 vor dem Komma, zeugt nicht vonArbeitslosenrate USA Krise.

Und was passiert bei weiter steigenden Arbeitskosten?
Hier schlägt im laufenden Jahr bereits ein Anstieg von rund 2,4% zu Buche. Krise? Welche Krise?

Die all umfassende Frage: „Was geschieht also, wenn Die FED ihrem angedachten Pfad diesmal folgt?“

Eines scheint klar, der Markt wird die bisherige Situation neu einschätzen müssen. Das ist gefährlich, denn die letzten 8 Jahre waren Händler, Treasurer, Risikomanager und Banksteuerung gleichermaßen von Nullzins, QE und Liquidität im Überfluss und geringer Volatilität verwöhnt.

Neubewertung des Umfelds wird erfolgen

Kausalität

Vor dem Hintergrund einer restriktiveren Notenbank
wird das Marktumfeld sicherlich so nicht bleiben. Bereiten Sie sich deshalb bereits heute auf ein verändertes Marktumfeld und Folgewirkungen auf Bestände vor.

Entwickeln sie bereits heute einen Plan B und seien Sie mental bereits in der Zukunft. Werde Sie mental überrascht, reagieren Sie nur noch. Das ist nicht nur „unschön“ sondern kostet in der Regel Geld und bringt Risiko.

Was passiert im Angesicht steigender Zinsen?

Absolutes Zinsniveau:
Werden die Sätze steigen? Welche Fristigkeiten? Die kurzen Sätze sicherlich. Schauen Sie sich doch mal  Forwards an. Hier werden bereits 70% eingepreist, neben dem absoluten Zinsniveau ergeben sich im Umfeld einer Neueinschätzung der Märkte weitere Auswirkungen.Slopes USD

Zinskurve: Im Umfeld einer weniger ultraexpansiven – also restriktiveren Geldpolitik – ist mit einer deutlichen Verflachung der Zinskurven zu rechnen. So dürften sich insbesondere die Zinsdifferenzen zwischen 2 und 10 Jahren (2s10s) und 10 und 30 Jahren einengen. Damit dürfte der Spielraum für Fristentransformation langsam verschwinden.
beginnen sich die Zinskurven bereits im Vorfeld der Notenbankaktionen zu verflachen. Doch startet die Notenbank mit Ihren Aktionen zündet erfahrungsgemäß der Turbo.

Geänderte Rahmenbedingungen für das Treasury, das Zinsbuch , Die Gesamtbanksteuerung – Haben Sie einen Plan B?

Die Kausalitätenkette geht weiter. Ändert sich der Geldmarkt, ändert sich die Zinskurve, ändern sich die Forwards, die Spreads, die Volaändern sich die Rahmenbedingungen für Treasury, das Zinsbuch und der die Gesamtbanksteuerung.

Wie ist zu agieren? Wie soll das Zinsbuch oder Depot A in einem solchen Umfeld bZinskurvenworkshop Anzeige Bildewirtschaftet und gemanagt werden? Wann ist was, wie zu tun?

Machen Sie ihr ZInsbuch/ Depot A  wetterfest!

Noch ist die See glatt, bestenfalls nur kleine Wölkchen am Himmel, kein Sturm in Sicht. (Noch) ein gutes Umfeld ihr Schiff rechtzeitig wetterfest und sturmtüchtig zu machen und die Positionierung, Bestände und Szenarien zu überprüfen. Im Sturm ist es zu spät.

Sichern Sie sich einen Restplatz im Workshop am 30.11.15 in Stuttgart

Im Zinskurvenworkshop am 30.11.2015 in Stuttgart beschäftigen wir uns intensiv mit diesen Themen rund um das Zinskurvenmanagement, Zinsbuch, Hedging, Positionierung im Umfeld agierender Notenbanken. Zur Anmeldung gehts hier!

Noch ist Zeit aber die Wolken werden dichter!

Bleiben Sie erfolgreich

derivatexx| simplify financial markets

Blog 6 | Hunger ist der beste Koch - in nur 3 Schritten zum erfolgreichen Treasury

Blog 6 | „Hunger ist der beste Koch? – Mit nur 3 Schritten zum erfolgreichen Treasury

 Man hört es jeden Tag. Wir lesen es regelmäßig und eigentlich können wir es nicht mehr hören! Kein Entkommen! Aber was ist die Lösung? Das Rezept zur Lösung…

Die Bankenbranche ist im Umbruch. Die Deutsche Bank krempelt Ihren Vorstand kräftig um und verabschiedet sich quasi vom Investmentbanking, zudem wird die Postbank verkauft.

Die Volkbanken retten sich möglicherweise in Zusammenschlüsse. So sieht VR-Verbandschef Uwe Fröhlich eine fusionsbedingte Konsolidierung der Primärinstitute von aktuell 1.047 auf unter 1.000 Institute als unvermeidbar.

Marktumfeld

Die Sparkassen hadern mit der Regulatorik und sogar die Bausparkassen versuchen mit der Gesetzesänderung des Bausparkassen-gesetzes dem schwierigen Marktumfeld zu entkommen. Hier sollen letztendlich Pfandbriefemissionen die Lösung des Geschäftsmodells sein. Was aber alle gemein haben: Sie kämpfen alle um den so notwendigen Ertrag, versuchen die Kosten zu reduzieren um da
durch ihr Geschäftsmodell zu stabilisieren.

Einer für alle, alle für Einen?

Gemeinsam beklagen sie die Regulationswut der Aufsicht und fokussieren auf das veränderte Kundenverhalten. Digitalisierung ist das Zauberwort. Die Banken -die Verlierer der Finanzkrise- schrauben also ordentlich an Ihren Kosten und Geschäftsmodellen, erfinden sich neu, aber reicht das?

Spare, spare, denn dann hast Du in der Not – Klug?

Konstatiert werden kann, dass in sämtlichen Debatten und Lösungsansätzen von der Neuausrichtung auf das Kundenverhalten, Abspecken in der Produktpalette und Kostenstruktur und Erhöhung der Margen genannt wird.

Interessant hierbei ist, dass im Wertreiber Treasury – sozusagen der Bank der Bank – kaum Veränderungen angestoßen werden. So heißt es weiter: Passive Steuerung, Klumpenrisiken, Leverage, Spread- und Fristentransformation.

Die Frage ist aber, ob es klug ist, an den Geschäftmodellen zu drehen, die Digitalisierung auszurufen jedoch die bisherigen guten Ergebnisbringer dabei auszublenden.

Das Sterne-Restaurant „Treasury“

Haben Sie schon einmal gefragt, was einen guten Restaurantbesuch ausmacht? Top-Service, noch besseres Essen und eine gute Atmosphäre. Ähnlich in der Bank: Verabschieden Sie sich also von der Illusion Top-Bankergebnisse seien ohne ein gut ausgebildetes, schlagkräftiges und integriert denkendes Treasury zu ereichen.
Nicht heute und nicht in der Zukunft.

Vom guten Menü und dessen Zubereitung…

Wie bei der Herstellung eines guten Menüs, kommen auch in der Bank dem Rezept (Geschäftsmodell), den Zutaten (Produkte), den Köchen (Mitarbeiter, Fähigkeiten, Organisationseinheiten) und zuletzt dem Chefkoch (Management) maximale Bedeutung zu.

Welches Menu möchten Sie zubereiten? Die Fertigsuppe oder das anspruchsvolle Menü? Mit welchem Menü werden Sie wohl Erfolg haben und mehr verdienen? Ihre Fähigkeiten und damit Ihre eigene Schlagfähigkeit ausbauen? Überlegen Sie selbst.

Wass soll auf den Tisch?

Wissen Sie überhaupt was Sie kochen wollen? Oder lassen Sie sich treiben, von den Zutaten die im Kühlschrank liegen? Den Assetklassenvorhandenen Assets, dem aktuellen Produktkatalog und den niedrigen Zinsen.

Das Treasury-Menü besteht bekanntermaßen aus einer Vielzahl von Zutaten. Dem Kundengeschäft, Gesamtzinsbuch, Liquiditäts- und Adressrisikokomponenten Regulatorik.

Die Kunst liegt darin, aus einer Vielzahl von Einzelingredienzen ein stimmiges Menü zu zaubern. In Treasury-Worten: “Alle Risiken nicht nur beherrschen sondern adäquat zu bewirtschaften um Ergebnispotentiale zu realisieren“.

Kennen Sie Ihr Depot A? Kennen Sie es wirklich?

  • Welche Ergebnisbeiträge liefert das Depot A und welche künftig nicht mehr?
  • Wie ist der genaue Bestandsablauf Ihre Portfolios und welche genauen Ergebnisauswirkungen und Wirkungsketten auf ergeben sich dadurch?
  • Welche Ergebniskomponenten dominieren Ihr Depot A Ergebnis? Zinstransformation oder Spreaderträge? Wie entwickelt sich das Portfolio in der Zukunft?

Die Hauptspeise Zinsergebnis?

Erfahrungsgemäß spielt das Zinsergebnis im Bankensektor die zentrale Rolle. Solange das Zinsergebnis stimmt und das Management weder von der Aufsicht oder anderen Stakeholdern Druck bekommt , scheint die Quelle der Ergebnisbeiträge oftmals sekundär.

Aber auch hinsichtlich der anderen Komponenten stellt sich die Frage mit welchen Bestandsvolumen, Risk Weightet Assets und letztendlich welchen Risiken, welche Ergebnisse erzielt werden. Wie sind Sie hier aufgestellt Gut oder Schlecht?

Können Sie die aufgeführten Fragen ad hoc beantworten? Wenn ja, sind Sie auf einem guten Weg. Denn nur wer seine Zutaten und die Wirkungsketten während des Kochvorgangs kennt, gelingt ein gutes Menü.

Im Treasury-Kontext bedeutet dies, die Ausgangslage genau zu kennen. Erst dann können konkrete Handlungsoptionen- und Maßnahmen zur Stabilisierung des Geschäftsmodells erarbeitet werden. Denn was nutzt das beste Geschäftsmodell, wenn die nachgelagerte aber zwingend notwendige Prozess der Risikobewirtschaftung Schwächen aufweist:

Mit nur drei Schritten zum Erfolg:

  1. Status Quo – Erfahren Sie alles – Alles!
  • Stressen Sie sich und ihr Depot A/ Gesamtzinsbuch – Kennen Sie wirklich sämtliche Bestandteile, Einflussfaktoren und Wirkungsketten?
  • Wie sind die Positionen in den (Kernbanksystemen/ Pla
    nungstools?) abgebildet. Besteht ausreichend Transparenz? Gibt es Diskrepanzen zur gelebten Praxis?
  • Was ist Ihre emotionslose Conclusio hinsichtlich Ihres Depot A/ Gesamtzinsbuches/ der Gesamtsituation?
  • Notieren Sie „Ihre“ Conclusio
  1. Die Zielsetzung!
  • Welches Ziel soll verfolgt werden bzw. welches Ziel wird verfolgt? Ist Ihnen das Steuerungsziel ausreichend bekannt?
  • Benötigen Sie periodisches oder barwertige Ergebnissteigerungen?
  • Stehen WP-oder die Kredit-Risikovorsorge im Vordergrund? oder dominieren IFRS- Themenstellungen oder die Stärkung des Eigenkapitals/ der Risikotragfähigkeit die Zielsetzungen?
  • Sind die Zielsetzung auf betriebswirtschaftliche oder regulatorische Effekte fokussiert?
  1. Das Gap!
  • Sie haben sich mit der Ist- und Soll-Situation intensiv beschäftigt. In diesem Kontext dürften sich bereits zahlreiche Fragestellungen ergeben haben. Möglicherweise werden Sie festgestellt haben, dass eine gewisse Intransparenz vorherrscht oder Themenstellungen ohne weitere Klärungen nicht erfolgreich bearbeitet werden können. Sollten Sie keine Gaps zwischen dem Status Quo und dem Ziel entdeckt haben, planen Sie ihren nächsten UrlauSteps Ist soll Gapb, wenn nicht gehen Sie es an.
  • In Jedem Fall haben Sie nun ein vollständiges Bild. Beginnen Sie nun mit der Entwicklung von Handlungsoptionen zur Schließung der Gaps. Entwickeln Sie nur die Handlungsoptionen – je mehr desto besser – Bewerten Sie die Optionen noch nicht.
  • Vorteil dieses Vorgehensmodells ist, das Sie noch keine Handlungsoption von vornherein ausschließen, sie sammeln einfach Ideen. Die Kreativität der Treasury-Mitarbeiter ist gefragt, die Mitarbeiter können sich entwickeln – ein gutes Training und höchst motivierend.
  • Nachdem alle Handlungsoptionen auf dem Tisch liegen erfolgt die integrierte Diskussion und Bewertung der Ideen hinsichtlich des Nutzen, der Wirkungsketten und möglicher Herausforderungen bei der Entscheidungs- (vorbereitung) und Umsetzung.

Ihr Menü ist nun beinahe fertig. Es fehlt nun wie in der Sternegastronomie üblich, noch die professionelle Anrichtung und Präsentation der Speisen.

Das Auge isst mit…

In der Treasurypraxis ist damit die Präsentation der sorgfältig erarbeiteten und präferierten Handlungsempfehlungen im Top-Management gemeint. Nur so kann letztendlich eine verbindliche Entscheidung durch das Top-Management herbeigeführt werden.

Mit FachCoaching „Treasury und Gesamtbanksteuerung“ die eigene Schlagkraft erhöhen….

Eine große Herausforderung! Nutzen Sie unser individuelles 2-tägige FachCoaching oder unsere Treasury-Praxisworkshops zum Sortieren, Angehen und Umsetzen der Themenstellungen und erhöhen Sie die Schlagkraft ihrer Bank.

Praxis wird gelebt, nicht doziert!

Bon Appetit

derivatexx | simplify financial markets

Titel Blog 5 Bild

Blog 5 | „Stuck in the middle“ | Ein paar Gedanken zum Depot A

Kennen Sie die Abkürzung “SELI“? Ich wiederhole Siegfried, Emil, Ludwig, Ida – SELI.

Die 4 Buchstaben stehen für die Wortfolge Strukturkrise, Ergebniskrise, Liquiditätskrise, Insolvenz. Die Schlagworte beschreiben sehr prägnant die Phasen des Niedergangs eines Unternehmens.

Selbsterklärend beginnt die Unternehmenskrise in einer fehlenden, nicht gelebten Unternehmensstrategie oder falsch aufgesetzten Unternehmensstrukturen. Das Geschäftsmodell ist überholt und möglicherweise nicht mehr tragfähig.

Infolge der fehlenden aber notwendigen Rahmenbedingungen und Orientierungspunkte ergeben sich zunehmend negative Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg. Ertragsrückgang oder Verluste stellen sich ein.

Man benötigt keinen Doktortitel um zu erkennen, dass der heutige Ertrag, das Eigenkapital von morgen darstellt. Die Kurzform: “No Ertrag – No Eigenkapital“ resultiert in einem Rückgang der Risikodeckungsmassen und der Risikotragfähigkeit.

No Risk no Money, no Money no Risk..

SeliChart als BildWieder logisch, dass ein begrenztes Risikobudget auch die dringend notwendigen Handlungsspielräume zur Realisierung von Ertragschancen einschränkt. Ein negativer Kreislauf beginnt!

Ist die Ertragserosion erst einmal im Gange, sind sofortige und teils drastische Maßnahmen zur Umsteuerung geboten. Denn, interpretieren oder vermuten Marktteilnehmer einen Rückgang der Bonität steigen die Liquiditäts– und Risikoprämien ziemlich schnell an oder sicher geglaubte Liquiditätslinien werden auf Investoren- und Gläubigerseite gestrichen. Ist der aktuelle Liquiditätspuffer dann erst einmal aufgebraucht wird’s schnell richtig eng. Die Klappe fällt! Insolvenz!

Dass die Marktkräfte funktionieren konnte jüngst bei den Großunternehmen Glencore und Volkswagen eindrucksvoll beobachtet werden. Beinahe digital kletterten die Refinanzierungsaufschläge für 5jährige Anleihen um über 150 BP. Tolle Aussichten für den Ertrag.

Während alle von Volkswagen, Glencore und Konsorten reden, stecken die Banken schon ein ganze Zeit lang in der Ertragskrise. Das Zinsergebnis sinkt seit 40 Jahren kontinuierlich. Und sogar Erfahrungen mit Liquiditätskrisen hat man zu hauf. Trotzdem stellt sich die Frage wie die Banken die Ertragskrise bekämpfen kann und was die Gesamtbanksteuerung und Treasury-Abteilung beitragen kann.

Nicht mit den Vorgehensmodellen der Vergangenheit…

Ein plakatives theoretisches Beispiel verdeutlicht dies:

Die zentrale Ergebnisgröße -periodischer Zinsüberschuss ist unter Druck-. Die Ursachen werden im aktuellen Niedrigzinsumfeld und im Rückgang des Strukturbeitrages gesehen. Die Margen im Kundenneugeschäft sind „gefühlt“ o.k.

Zur kurzfristigen Stabilisierung des periodischen Zinsüberschusses erfolgen regelmäßig  Allokationsanpassungen und Volumensausweitungen im Eigenbuch. Während in Hochzinsphasen in eher qualitativ höherwertige Anleihen und Bonds investiert wird, Step by step zu iliiquidität Bild Blog 5erfolgt mit zunehmendem Zinsrückgang die Allokation in Richtung Durationsverlängerung und Credit-Verschlechterung.

Irgendwie muss das Zinsergebnis ja „kompensiert“ werden. Am Ende bestehen möglicherweise veritable Teile des Portfolio aus längeren, marktilliquiden Credit- und gar komplexen Zinsstrukturen.

Die schnell erhoffte Ertragsstabilsierung wird im genannten Beispiel über “Illiquidisierung & Kompexitätserhöhung“ im Niedrigzins/ Niedrigspreadniveau erkauft. Ein schlaues Vorgehensmodell? Überlegen Sie selbst.

Selbstverständlich ist gegen lange Duration, Credit-Exposure und die Beimischung von Kapitalmarktstrukturen nichts einzuwenden, solange das ganze in Maßen und beherrschbaren Risikograden erfolgt.

Leider ist in der Realität festzustellen, dass der Zinsergebnisbedarf die Portfolioallokation stark bestimmt. Ganz nach dem Motto: “Take no Risk, make no Money“ wird eine sukzessive Qualitätsverschlechterung hingenommen und das Portfolio entwickelt sich sukzessive zum „Zufallsbestand“. Die erhofften Zusatzerträge werden selten generiert, da die Qualitätsverschlechterung ja erst sukzessive im Zuge des Zinsrückgangs zum Auffangen des Zinsüberschusses erfolgt.

Löst man seinen Blick vom Tellerrand in Richtung Realwirtschaft kann man lernen…

Sie kennen Michael Porter? Und sein Konzept der generischen Strategien? Porter geht davon aus, dass Unternehmen nur dann Wettbewerbsvorteile erzielen können, wenn sie sich auf eine strategische Hauptrichtung festlegen. Anderenfalls würden sie „stuck in the middle“ – quasi in der Mitte festhängen –  sie würden alles gleichzeitig versuchen und nichts davon erfolgreich durchsetzen.

Michael Porter sieht deshalb nur 2 grundlegende Möglichkeiten, Wettbewerbsvorteile zu erreichen: nämlich durch Kostenführerschaft oder durch Differenzierung.

Die Porter-Kurve verdeutlicht dies.

Die Erkenntnisse von Michael Porter kann man im Grundgedanken auf das Depot A/ Treasury anwenden. Wie auch bei Porter kann man das Eigenportfolio in 2 Hauptrichtungen einteilen. Zum einen in den Block „Qualitativ hochwertige und liquide Anleihen, zum Anderen in eher schlecht geratete und illiquide Titel. Wie auch bei Porter ergibt sich ein dritter Teil: Stuck in the Middle, welche zwischen den zwei Bereichen angesiedPorterkurve Bild Blog 5elt ist. Pfandbriefe, Senior unsecured, Schuldscheine, Floater, Corporates, etc. von allem ein bisschen, illiquide, etc.

Bei genauer Analyse wird ersichtlich, dass das „Stuck-in- the-middle-Portfolio“ relativ viel Volumen bindet, ein zusätzlicher Ertrag aber nicht realisiert wird.

In Zeiten zurückgehender Risk Weightet Assets (RWA´s), begrenzter Risikobudgets und komprimierter Credit-und marktliquiditätsspreads, eine gewagte Strategie.

Wenngleich, im aktuellen Marktumfeld nicht unbedingt hochverzinsliche Investitionen getätigt werden können, bietet sich die Gelegenheit, die aktuelle Zusammensetzung des Eigendepots um illiquide, niedrigverzinsliche oder gar komplexe Strukturen zu bereinigen. Sich ergebende Freiheitsgrade und Handlungsspielräume können so zur Stärkung des Geschäftmodells – beispielsweise durch die Vergabe von margenreicherem Kundengeschäft- erreicht werden.

Letztendlich stellt sich die Frage, welche Portfoliogröße. Welche Allokation zum Geschäftsmodell und den aktuellen unterspezifischen Rahmenbedingungen passen. Erst dann sind Lösungen zu finden.

Gemäß Albert Einstein. Das Problem zu erkennen ist wichtiger, als die Lösung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung.

Beginnen Sie sofort mit der genauem und integrierten Analyse der Ursachen der Ertragsschwäche. Vom Geschäftsmodell bis zum Depot A. Nehmen Sie die Mitarbeiter mit. Ganz nach dem Motto: Strukturkrise adieu, der Ertrag wird sich dann einstellen.

Gerne helfen wir Ihnen! derivatexx | simplify financial markets

 

Blog 4 | Der Bundesbankschock oder „Time is running out fast!“

Mit einer kleinen aber feinen Präsentation sorgt die deutsche Bundesbank aktuell für Schockwellen im deutschen Bankgewerbe. Hintergrund sind die Ergebnisse einer durch die Bundesbank durchgeführten Niedrigzinsstudie bei 1.500 kleineren und mittelgroßen Kreditinstituten in Deutschland hinsichtlich der Folgewirkungen der aktuellen Niedrigzinsphase. Die Ergebnisse sind alarmierend und erschreckend.

Ergebniseinbrüche von 25-75% voraus!

So identifiziert die Bundesbank bei anhaltendem Niedrigzinsniveau im besten Fall Ergebniseinbrüche in der Bankenwelt von 25%. Im ungünstigen Fall ist mit Ergebnisrückgängen von bis zu 75% zu rechnen. Die Aussagen in der Bundesbankunterlage „das grundsätzlich Marktaustritte von Instituten als gesund und legitim gelten“ verdeutlichen die Sichtweise der Bundesbank. Gelinde gesagt für Banker keine schönen Aussichten.

Die Bundesbank verdeutlicht in Ihrem Analysepapier, die Herausforderungen der Bankenbranche und signalisiert mögliche Handlungsoptionen der Aufsicht. So…

  • …erwartet die Aufsicht Gegensteuerungsmaßnahmen der Institute im Niedrigzinsumfeld und deutet ein intensiveres Monitoring der besonders anfälligen/ auffälligen Institute an.
  • …wird auch eine Stabilisierung des Ertrags durch den Ausbau des nicht zinstragenden Geschäfts erwartet.
  • ,,, sollen Reserven für schlechtere Zeiten gesichert werden

Die Aussagen der Bundesbank sind mehr als deutlich!

Tatsächlich scheint die Realität in zahlreichen Häusern noch nicht angekommen zu sein. In gewisser Weise Verständlich?

Noch sind die hochverzinslichen Bestände der „Hochzinsphase in 2008“ noch nicht fällig geworden. Die Zinskurve ist immer noch verhältnismäßig steil und sorgt immer noch für positive Transformationsbeiträge. Auf der Risikoseite ist Dank des „EZB-Market-Makings“ die Volatilität und damit des Risiko gering und die Reserven hoch. Gut für die Risikovorsorge. Auf der Darlehensseite sorgen konjunkturbedingte historisch niedrige Ausfallraten für ebenfalls geringen Vorsorgebedarf. Damit alles in Butter?

Das aktuelle beschriebene Umfeld erinnert schon beinahe an die sogenannten „Goldi-locks“ Szenarien. Alle freuen sich und die Welt ist „rosarot“.

Nach Rosarot kommt Schwarz!

Aber Achtung der Schein trügt. Ein enormer Handlungsbedarf in den einzelnen Häusern wird mit fortschreitender Zeit, anhaltendem Niedrigzinsniveau und Bestandsfälligkeiten immer deutlicher sichtbar werden.

Die Hauptertragsquellen der Banken ist nach wie vor der Zinsüberschuss. Laut aktuellster Bundesbankveröffentlichung „ Die Ertragslage der deutschen Kreditinstitute im Jahr 2014“ beträgt der Anteil des Zinsüberschusses rund 74% am Gesamtergebnis. Das Provisionsergebnis bewegt sich in der Bandbreite 15-20%.

Der Logik folgend, sind die Ängste der Bundesbank im aktuellen Zinsdilemma spätestens jetzt nachvollziehbar. Gerne ein kleines Beispiel zur Verdeutlichung:

Selbst wenn die Zinsen steigen gehen die Zinserträge zurück

Erfahrungsgemäß disponieren zahlreiche Banken Ihre Zinsbuch passiv und 10 Jahre gleitend. Freie Mittel werden also monatlich in gleichen Tranchen zum 10 jahres-Satz angelegt. Im Ergebnis ergibt sich eine Verzinsung zum 10jahres-Gleitenden-Durchshnitt. Soweit alles gut. Aber Achtung: Durch die ratierliche Veranlagung wird das heutige Zinsergebnis, durch früher veranlagte höher verzinste Tranchen „subventioniert“ (Trägheit). Auch im Umfeld Gleitend 10 Anstiegsteigender Sätze, schlägt die Trägheit zu, da nur die neuesten Tranchen zu akGleitend10 unveränderttuellen Sätzen angelegt werden können. Im Ergebnis wird das „gleitende“ Zinsergebnis selbst bei ein
em deutlich steigenden Zinsniveau immer noch belastet.

Natürlich gibt es weitere Herausforderungen und Störfaktoren welche das Zinsergebnis letztendlich belasten. Auch hier steckt der Teufel im Detail.

.,, und Intransparenz führt uns in die falsche Richtung!

Die Ursache liegt regelmäßig in den Planungsprozessen und Prämissen der Banken. So bestehen verständlicherweise zahlreiche Modellannahmen in der periodischen Zinsüberschussplanung. Die Gefahr besteht hier in von der Realität abweichenden Planungsprämissen, welche den Blick auf das tatsächliche Risiko erschweren.

Als das es nicht genug wäre, kommt noch hinzu, dass aufgrund der aktuellen Vielzahl von Herausforderungen Niedrigzinsumfeld, Regulatorik, Digitalisierung und Kostendruck die Mitarbeitermotivation ziemlich leidet.

Eine schlagkräftige Bank heisst gute Mitarbeiter… wenn die „Sau“ nicht wär…

So beklagen mittlerweile zahlreiche Mitarbeiter, dass Sie es gewohnt sind, dass je nach Großwetterlage jeweils eine neue „Sau durchs Dorf getrieben wird“. An die notwendige und sogar elementare Orientierung, Mitarbeitermotivation und zielgerichtetes Arbeiten -geschweige dann Weiterentwicklung- ist hierbei nicht zu denken.

Ein Pulverfass:Externe Autoritäten

Externe Autoritäten gewinnen die Oberhand und führen in vielen Häusern zu einem reaktiven Handlungsstil. Die eigentlich so notwendige Erhöhung der eigenen Schlagkraft der Bank wird so ganz sicher nicht erreicht.

Die Lösung zur Beherrschung der Herausforderungen

Zu Beherrschung des Umfeldes ist letztendlich ist eine systematische und fokussierte Aufarbeitung des Status Quo und ein Abgleich mit den (wirklichen) aktuell gültigen und verfolgten Unternehmenszielen notwendig. Erst im nächsten Schritt kann dann im Mehrklang Treasury, Controlling, Finance und Vertrieb eine fokussierte Aufbereitung der Gaps erfolgen. Der Dritte Step erarbeitet dann sämtliche Handlungalternativen zur Schließung der Gaps.

Erst nach Bewertung der Handlungsoptionen und der Entscheidung erfolgt die massive Konzentration auf die Umsetzung der Maßnahmen. Was sich leicht anhört ist in zahlreichen Häusern geradezu schwierig.

Die Ursache liegt erfahrungsgemäß oftmals in einer zu oberflächlichen Analyse, nicht verstandenen Problemen, fehlender fachlicher Skills oder sogar in zu schnell und unvollständig durchdachten Lösungsansätzen.

Als langjähriger verantwortlicher Treasurer in verschiedenen Häusern sind die Herausforderungen, Lösungsansätze und Umsetzungsprobleme im Zuge der Treasury- und Gesamtbanksteuerung bestens bekannt.

Aber die Probleme sind lösbar. Allerdings wird die Beseitigung mit jedem Tag schwieriger. Es ist also allerhöchste Zeit anzupacken. Und zwar gemeinsam und systematisch!

Erfahrungsgemäß ist die Entwicklung eines in kleinen Dosen operativ schnell umsetzbares Maßnahmenpaket sehr zielführend und erfolgsversprechend. Zudem muss dem Human-Kapital – also die Mitarbeiter – zwingend mitgenommen werden. Möglicherweise müssen die Mitarbeiter, deren fachlichen Skills und die Fähigkeit zur integrierten Sicht schnell entwickelt werden. Hierzu sind die Zielsetzungen und Rahmenbedingungen zu verdeutlichen.

Ein Spielertrainer hilft zügig…

Eine interimistische Unterstützung durch einen Change-Management erfahrenen Personaler und gesamtbanksteuerungserfahrenen Finanzexperten welche sich operativ in die Organisation einbettet können sich hierbei bewähren. Immerhin sollen schnelle und lohnenswerte Resultate erzielt werden.

Begegnen Sie den Aussagen der Bundesbank und packen Sie die Probleme – möglicherweise auch unter der Wasseroberfläche- an.

Zeitpunkt?
Sofort!

Treffpunkt?
Unter der Wasseroberfläche!

Die Wahrheit wird gelebt, nicht doziert!
Wir helfen Ihnen gerne. Sprechen Sie uns an.
derivatexx | simplify financial markets.